Für viele war es der erste Besuch in Deutschland: Vertreter der Evangelischen Gemeinde aus Hohenau in Paraguay wurden am Samstagmorgen in Aalen empfangen.
Paraguayos besuchen Aalen
(AALEN-WASSERALFINGEN/lem) Eine 30-köpfige Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde aus Hohenau in Paraguay wurden am Samstag auf dem Dach des Rathauses in Aalen begrüßt. Die evangelische Gemeinde Wasseralfingen pflegt seit einigen Jahren Kontakte zu ihr.
Viele von ihnen seien das erste Mal im „Land der Vorfahren“ gewesen: Eine 30-köpfige Gruppe aus Hohenau bei Paraguay ist als Gast der evangelischen Gemeinde Wasseralfingen nach Aalen gekommen. Der Kontakt entstand über Heinz Düllmann, von 1979 bis 1982 Pfarrer in Wasseralfingen und Pfarrer der Gemeinde in Hohenau. Der Austausch wurde unter anderem durch den Aufenthalt der Tochter der Wasseralfinger Gemeindesekretärin in Hohenau vertieft. Albrecht Schmid begrüßte stellvertretend für den Oberbürgermeister die südamerikanische Gruppe mit Wurzeln in Deutschland und Österreich und Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Wasseralfingen am Samstagmorgen in der „kosmopolitischen Stadt Aalen“. Schmid erinnerte an die Geschichte der bis 1803 protestantisch geprägten ehemaligen Reichsstadt, an das 650-Jahres-Jubiläum und an das 150-jährige Bahnjubiläum im kommenden Jahr anlässlich der Bahnverbindung Wasseralfingen-Cannstatt. Seit 100 Jahren, erklärte Pfarrer Düllmann, der auf Spanisch und Deutsch predigte, gebe es die Evangelische Gemeinde in Hohenau.
Unter dem Motto „Brücken bauen“ stand dann der Gottesdienst gestern in der Wasseralfinger Magdalenenkirche. Die kommenden Tage wird die Gruppe aus Hohenau unter anderem die Sehenswürdigkeiten in und um Aalen besuchen.
-> zurück zur Übersicht 2010Einblicke in Land und Leute gaben Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Alto Paraná aus Paraguay. Sie waren zu Gast bei der evangelischen Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen. (Foto: sf)
Deutsche Wurzeln pflegen
Christen aus Paraguay für drei Tage zu Besuch in Wasseralfingen
Ein bunter, kultureller Abend am Samstagabend war der Höhepunkt der internationalen Gemeindebegegnung der evangelischen Kirchengemeinde Alto Paraná aus Paraguay. Sie umsorgten ihre Gastgeber, Gäste der evangelischen Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen und brachten ihnen ihr Land nahe.
Sandra Fischer
Aalen-Wasseralfingen. So fremd ist die Gemeinde aus Hohenau/Paraguay nicht: Um 1820 siedelten sich die ersten deutschen Auswanderer in Paraguay an. Im dortigen Hohenau werden noch heute die deutschen Wurzeln, die deutsche Kultur und die Sprache gepflegt. Hinzu kommt, dass dort Pfarrer Heinz Düllmann tätig ist, der von 1979 bis 1982 Vikar in Wasseralfingen war.
Viktoria Kieninger, die Tochter der Wasseralfinger Pfarramtssekretärin Gerdi Kieninger, verbrachte dort ein Soziales Jahr, hielt den Kontakt aufrecht und regte zur Gemeindebegegnung an. „Die Leute sind sehr herzlich und unkompliziert“, freute sich Gerdi Kieninger über den südamerikanischen Besuch. „Und noch viele Wasseralfinger kennen Pfarrer Düllmann aus seiner Vikarzeit“, wusste sie.
Die 25-köpfige Reisegruppe war am Freitag von Ehingen angereist und wird nach drei Tagen, am Montag weiter nach München fahren. „Die meisten bleiben drei Wochen in Deutschland, manche noch länger,“ erzählt die Pfarramtssekretärin.
Am Samstagmorgen hatte SPD-Stadtrat und ehrenamtlicher Stellvertreter von OB Martin Gerlach, Albrecht Schmid, die Gäste im Aalener Rathaus empfangen, anschließend wurde durch die Stadt gebummelt. Bereits ab dem Nachmittag kochten und buken sie allerlei typische kulinarische Köstlichkeiten für den Abend. Vor dem gemeinsamen Essen erfuhren die deutschen Gäste farbenprächtig, bunt und heiter auf der Bühne oder per Filmvorführung mehr über Paraguay und die Gewohnheiten der Einwohner. Die Nationalhymne machte den Auftakt für die kulturellen Einblicke in Land und Leute.
„Sie wird immer bei besonderen Ereignissen oder bei Schulbeginn gesungen. Nicht weil die Menschen so patriotisch sind, sondern weil die Hymne einfach zur Identität der Leute gehört“, erklärte Pfarrer Düllmann.
Die deutschen Gäste erfuhren mehr über das kommunikative Aufgussgetränk Mate, mit dem die Paraguayer in jeder Lebenssituation zur Ruhe kommen und den Becher wie eine Friedenpfeife herumreichen. „Inzwischen schmeckt mir Mate auch sehr gut“, sagte Pfarrer Düllmann. Die „Chipa-Frauen“ demonstrierten die Zubereitung des Brotersatzes „Chipa“, hergestellt aus Maniokmehl, ehe es gekostet werden durfte. Tänze, Gitarrenmusik und Chorbeiträge rundeten den Abend ab. Pfarrer Wolf Seitz überbrachte im Namen der Pfarrer der Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen ein herzliches „Gracias“. Am Sonntag wurde ein Gottesdienst unter dem Thema „Brücken bauen – auf Gott (ver)trauen“ gefeiert – begleitet vom Posaunenchor Aalen.
-> zurück zur Übersicht 2010Clemens Bittlinger und Lauchheimer Schüler gestalten Nachdenk-Abend
Clemens Bittlinger und Lauchheimer Schüler gestalten Nachdenk-Abend
(LAUCHHEIM/sz) Ein besonderes Erlebnis für 400 Besucher ist der Abend mit Clemens Bittlinger in der katholischen Pfarrkirche gewesen. Der evangelische Pfarrer hat mit eigenen Liedern, Lesungen aus seinen Texten und seiner Reflexion zur christlichen Botschaft und dem materialistischen Zeitgeist Impulse zum Nachdenken gegeben.
Von unserem Mitarbeiter Franz Mayer
Jesus hat einst seine Jünger ausgesandt, um die Menschen froh zu machen. So gesehen ist Clemens Bittlinger ein Gesandter, ein Missionar dessen Botschaft Sehnsüchte der Menschen bedient. „Stille kehre bei mir ein, atme alle Hektik aus“, eröffnet er in der Pfarrkirche Sankt Petrus und Paulus, wo seit Jahren ökumenisches Gotteslob erklingt. Pfarrer Willi Scheitz und sein evangelischer Amtsbruder Uli Marstaller haben ihn schon begrüßt und stimmen alsbald ein in die Antwortlosung, den Refrain, „Komm herein, ruh dich aus“.
In den ersten Reihen der Kirchenbänke sitzen 30 Jungen und Mädchen, der Grundschulchor der Deutschordenschule Lauchheim. Mit ihrer Chorleiterin Hedwig Hegele haben sie den singenden Pfarrer mit einem seiner Titel, „Aufstehen aufeinander zugehen“, empfangen und hängen ihm an den Lippen.
-> zurück zur Übersicht 2010Die St. Johannkirche ist das älteste Gebäude von Aalen. Der Malerpfarrer Sieger Köder gibt einen Denkanstoß, wie man den Innenraum der Kirche gestalterisch aufwerten könnte. (Foto: Oliver Giers)
Köder-Fenster für St. Johann?
Ein Denkanstoß des mit Aalen verbundenen Malers und Pfarrers Sieger Köder für Aalens ältestes Gebäude
Das älteste Aalener Gebäude, die St. Johannkirche, rückt ins öffentliche Bewusstsein. Die neuesten Forschungsergebnisse lassen über die Verschönerung des Gebäudes nachdenken. Wie der Maler und Pfarrer Sieger Köder, dessen 85. Geburtstag Anlass war, derzeit seine Bilder an drei Orten in Aalen zu zeigen.
ERWIN HAFNER
Aalen. Die Bedeutung dieses ältesten Aalener Sakralbaus und der dort vor 35 Jahren freigelegten Wandmalereien wurde, wie berichtet, jüngst durch die Kunsthistorikerin Dr. Magdalena Gärtner bei der vom Geschichts- und Altertumsverein ausgerichteten Auftaktveranstaltung zum Jubiläum „650 Jahre Freie Reichsstadt Aalen“ eindrucksvoll unterstrichen.
Sieger Köder war vor einiger Zeit auf einen Vorschlag seines ehemaligen Schülers – Geert Müller-Gerbes – gerne eingegangen. Der durchs Fernsehen bundesweit bekannt gewordene Journalist hatte angeregt, anlässlich eines Klassentreffens der Ehemaligen, unter denen sich auch so namhafte Künstler wie Artur Elmer, Hannes Münz und der verstorbene Helmut Schuster befanden, doch im St. Johannkirchle einen Gottesdienst zu feiern.
„Ich muss mich im Nachhinein fast noch entschuldigen, während meiner zehn Jahre als Kunsterzieher am Schubart-Gymnasium nie mit den Schülern dieses bedeutungsvolle Kleinod aufgesucht zu haben, ganz abgesehen davon, dass das Kirchle immer geschlossen war,“ bekannte SK zu Beginn des Gottesdienstes. Dabei wusste er von Ludwig Kieninger, dem früheren Bürgermeister von Ebnat, der nach der Gemeindereform Kulturdezernent in Aalen geworden war, und einem Vortrag des Landeskonservators Dr. Dieter Plank durchaus um die kunstgeschichtliche Bedeutung von St. Johann. Die bei der Renovierung der Kirche in den Jahren 1973 bis 1975 freigelegten Secco-Wandmalereien mit dem Abendmahl und einer „Majestas Domini“ an der den Raum dominierenden Westwand unterstreichen dies ebenfalls.
Dr. Magdalena Gärtner ordnet die Entstehung der Kirche um das Jahr 1200 ein. „Ich meine“, so Köder im Gespräch, „man müsste mal aus der Überlegung, wie man die Innengestaltung der Kirche noch schöner machen könnte, den ganzen Kirchenraum genauer anschauen. Das zentrale Abendmahlsgemälde könnte noch besser ins Blickfeld gerückt werden. Und mein Beitrag könnte sein, zwei der Glasfenster künstlerisch zu gestalten, aber keinesfalls farbig, sondern sehr zurückhaltend schwarz-weiß, um die sich an den Seiten fortsetzenden Malereien nicht zu beeinträchtigen“.
Sieger Köder sieht in diesem Vorschlag lediglich einen Denkanstoß und ist sich im Klaren, dass es ihm keinesfalls zusteht, sich „von außen“ einzumischen. „Das ist eindeutig eine Angelegenheit des Eigentümers, also der evangelischen Kirchengemeinde“.
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-> zurück zur Übersicht 2010Pfingstgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Aalen im Stadtgarten am Pfingstmontag: Die Flaggen der an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmenden Länder sind aufgehängt. (Foto: Oliver Giers)
Zeigen, dass man zusammengehört
Pfingstgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Aalen im Stadtgarten – Auftakt für Fußball-WM-Aktion
Bei Sonnenschein feierte die evangelische Kirche Aalen einen Pfingstgottesdienst. Er war auch Auftakt der Veranstaltung „die Hoffnung ist rund“ im Hinblick auf die Fußball-WM in Südafrika.
Aalen. „Als Christ ist es wichtig, dass man Geduld hat“, freute sich Pfarrer Bernhard Richter über das frühlingshafte Wetter. Mit dem offiziellen Fußball der WM in den Händen hielt der Pfarrer im Stadtgarten vor zahlreich erschienenen Gästen den Gottesdienst. Hinter dem provisorisch hergerichteten Altar hingen alle Flaggen der Länder, die bei der Weltmeisterschaft antreten. Zur WM wird die evangelische Kirche Public-viewing veranstalten, die Aktion läuft unter dem Namen „die Hoffnung ist rund.“
Während der Gottesdienstes verglich Richter die Gemeinde mit einer Mannschaft. Genauer ging er auf die Begabung jedes Einzelnen ein. „Unter dem Kreuz Christi gibt es keine Unterschiede – alle Begabungen sind gleich wichtig“. „Wir wollen mit unserem Glauben ein Stück Einheit darstellen“ betonte Richter und fügte hinzu: „Es ist wichtig, dass die Christen nicht auseinanderdriften – wir müssen immer zeigen, dass wir zusammengehören.“
Drei Kinder wurden während des Gottesdienstes getauft: Diana Triller, Florian Männel und Amelie-Sabine Gneißner erhielten den Segen Gottes.
Für die Musik beim Gottesdienst sorgte die Band der Freikirchen. BW
-> zurück zur Übersicht 2010Seniorenkreis feiert Jubiläum mit einem Nachmittag
Eigentlich war es ein ganz normaler Seniorennachmittag, und doch war alles ganz anders. Die Evangelische Kirchengemeinde in Aalen feierte das 40-jährige Bestehen seines Seniorenkreises, und hatte aus diesem Anlass zu einem Fest eingeladen. Das Hausmeisterehepaar Köppel begrüßte alles Gäste im Foyer mit einem Glas Sekt, und Pfarrer Bernhard Richter hieß im festlich gedeckten großen Saal die rund sechzig Senioren herzlich willkommen. Es gelte dankbar zurückzublicken auf vier Jahrzehnte, in denen sich der „Offene Nachmittag für die ältere Generation“ zu einem festen Bestandteil der Gemeindearbeit entwickelt hat. Alt-Dekan Christoph Hahn und seine Frau Gertrud erinnerten an die gemeinsamen Aalener Jahre. Unser Bild zeigt von links Christoph Hahn, Gertrud Hahn, Gertrud Pfleiderer, Gertraud Schmid, Lore Zörlein, Waltraud Häußler, Elsbeth Unfried, Pfarrer Bernhard Richter, Martha Alender und Ursel Schäfer.
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-> zurück zur Übersicht 2010Die Organisatoren des Public Viewing im evangelischen Gemeindehaus freuen sich schon auf die Spiele der Fußball-WM und hoffen, dass die deutsche Mannschaft ins Finale kommt. Joachim Ostowski
Aalener Christen bieten Public Viewing an
(AALEN/jo)- Die Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen bietet zur Fußball-WM ein Public Viewing an. Im Foyer des evangelischen Gemeindehauses werden alle Spiele gezeigt, an denen die deutsche Mannschaft beteiligt ist.
Los geht es am 13. Juni mit dem Spiel Deutschland gegen Australien. Die Christen aus den verschiedenen Gemeinden verbinde vieles, sagte Pfarrer Bernhard Richter am Mittwochabend bei der Präsentation der Aktion im evangelischen Gemeindehaus. So auch die Liebe zum Fußball. Er hoffe, dass möglichst viele Spiele übertragen werden können, so Richter. Doch auch falls Deutschland nicht im Finale sein sollte, werde dieses Spiel auf jeden Fall übertragen. Am Public Viewing beteiligen sich die Baptisten, der CVJM, Hoffnung für Alle, die Volksmission, das Evangelische Jugendwerk und natürlich die evangelische Gemeinde.
Jede Gemeinde bringe sich auf ihre Art ein, sagte Ulrich Mildenberger vom CVJM. Dies habe auch schon bei der vergangenen WM hervorragend funktioniert. Die Christen der Arbeitsgemeinschaft wollen in dieser Zeit alle Unterschiede beiseite schieben und gemeinsam der deutschen Mannschaft die Daumen drücken, so Mildenberger. Wie im Fußball gebe es auch im Christentum Dinge wie den Mannschaftsgedanken oder den Teamgeist, sagte Richter.
Vor jedem Spiel gibt es einen geistlichen Impuls, und sonst sind auch dieses Mal wieder kleinere Programmpunkte vorgesehen. So wird vor dem Gemeindehaus wieder eine Torwand stehen, an der jeder sein Fußballtalent beweisen kann. Eine Bewirtung mit alkoholfreien Getränken ist garantiert. Damit können auch Eltern mit ihren Kindern kommen, sagte Walter Ohligschläger von den Baptisten. Schließlich könne man auch ohne Alkohol seine Begeisterung zeigen. Erwartet werden jeweils 60 bis 100 Gäste. „Die Türen sind offen und jeder ist herzlich willkommen“, sagte Richter abschließend. Auftakt der ganzen Aktion wird ein Gottesdienst im Grünen am Pfingstmontag um 10 Uhr im Stadtgarten sein.
-> zurück zur Übersicht 2010Noch existiert das neue Ferientagheim der evangelischen Kirchengemeinde Aalen in Abtsgmünd-Leinroden nur auf den Plänen von Architekt Axel Schmid (rechts). Allen Grund zur Freude haben Pfarrer Pfarrer Bernhard Richter, Regina Schlipf von der Kirchenpflege und Rosemarie Löwisch vom Kirchengemeinderat(von links) aber trotzdem: Nach den Sommerferien beginnen die Bauarbeiten des seit rund 15 Jahren erträumten Heims.
Ein lang ersehnter Wunsch geht in Erfüllung: Ferientagheim wird neu gebaut
(ABTSGMÜND-LEINRODEN/AALEN/sz) Nach fast 15-jähriger Planungs- und Wartezeit ist es jetzt spruchreif: Das bisherige Ferientagheim der evangelischen Kirchengemeinde Aalen in Leinroden wird neu gebaut. Die Finanzierung steht soweit, nach den Sommerferien soll Baubeginn für das 360 000 Euro teure Projekt sein.
Von unserem Redakteur Norbert Acker
Seit 1970 unterhält die evangelische Kirchengemeinde in Leinroden ein Ferientagheim. In den vergangen 40 Jahren haben dort 11 000 Kinder ihren Ferienspaß im Sommer gehabt. Das sieht man dem Gebäude auch an. Darum diskutiert man in der Gemeinde schon seit rund 15 Jahren, wie man den Zustand verbessern kann. Ein kompletter Neubau war immer der größte Wunsch. „Aber durch den langen Zeitraum hat uns schon keiner mehr geglaubt, dass wir das Vorhaben auch umsetzen wollen“, sagt Pfarrer Bernhard Richter. Umso mehr freue man sich, endlich Nägel mit Köpfen machen zu können.
„In den gemeindeeigenen Gremien ist der Beschluss in diesem Frühjahr gefasst worden“, erzählt Regina Schlipf von der Kirchenpflege. 360 000 Euro soll nun der eingeschossige Neubau nach Entwürfen des Architekten Axel Schmid kosten.
-> zurück zur Übersicht 2010Die Pläne für das neue Ferientagheim in Leinroden, das bis Pfingsten 2011 stehen soll. (Quelle: Architekt Axel Schmid)
Das bestehende Tagheim mit Blick auf die Westfront. Links das ehemalige, denkmalgeschützte Pfarrhaus, das von der Neugestaltung nicht betroffen ist. (Foto: Oliver Giers)
Neues Tagheim in Leinroden
Architekt präsentiert Pläne – Abriss im September
Das Ferientagheim Leinroden wird nach den Sommerferien abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Pläne für das neue Gebäude haben Vertreter der Kirchengemeinde und der Architekt am Mittwochmorgen vorgestellt.
Ulrike Schneider
Aalen/Leinroden. Über einen Neubau oder eine Sanierung des Ferientagheims Leinroden wird in der evangelischen Kirchengemeinde Aalen seit 15 Jahren diskutiert. Die ersten Pläne hat der Abtsgmünder Architekt Axel Schmid schon 1995 präsentiert. Am Mittwochmorgen hat er nun die endgültige Version für einen Neubau vorgestellt, nachdem bereits im März der Kirchengemeindrat einen Neubau abgesegnet hatte.
Die Details dazu erläutert Architekt Schmid. Er sei beim Raumprogramm vom Bestand ausgegangen. Zwei große „Hallenräume“ bilden das Herz des neuen evangelischen Tagheims. Gemeinsam mit einer Art Foyer, das je nach Bedarf für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden kann. Nach Norden hin sind die Nebenräume angeordnet. Dort befindet sich ein großer Besprechungsraum.
Völlig neu konzipiert hat der Abtsgmünder Architekt die sanitären Anlagen. Diese sind sowohl von außen – etwa für die Kirchgänger – als auch von innen zu betreten. Auf der bislang ungenutzten Außenfläche zwischen dem einstigen Pfarrhaus (der heutigen Tagheimküche und der Hausmeisterwohnung) und dem Tagheimgebäude sollen eine so genannte „Schmutzschleuse“ und ein zweiter Eingang entstehen. „Das Bauwerk ist energetisch nach den aktuellen Standards konzipiert“, erläutert der Architekt. Ihn kennzeichnen ein barrierefreier, kompakter Baukörper, ein begrüntes Flachdach sowie ein Pultdach mit Oberlicht über den „Hallenräumen“. Bei Bedarf könne man das Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt aufstocken. Doch daran will Pfarrer Bernhard Richter nicht denken. Er sieht „bei Übernachtungen einen zu großen Verwaltungsaufwand“. Vielmehr gelte es, das Haus über die Ferienbetreuung hinaus als einen Veranstaltungsort zu nutzen. „Wenn die Leute sehen wie schön es ist, füllt es sich sicher problemlos“, sagt er zuversichtlich – auch mit einem gewissen Blick auf die Kosten.
Mit am Tisch beim Pressetermin in Leinroden sitzen neben dem Architekten und Pfarrer Richter, die Laienvorsitzende des Aalener Kirchengemeinderates, Rosemarie Löschwisch, und von der Kirchenpflege Regina Schlipf. „Heute geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, freut sich Rosemarie Löwisch. Und mit ihr nicht minder Pfarrer Bernhard Richter. „Leinroden ist schließlich schon seit Anfang der 70er Jahre wesentlicher Bestandteil des kirchlichen Lebens in Aalen, nachdem die Kinderfreizeit vom Gütle an die Lein verlegt wurde“, stellt er fest. Damit auch künftig die Aalener Kinder dort Abenteuer erleben können, kommt nun der Neubau.
„Der ist mit 360 000 Euro veranschlagt“, sagt Regina Schlipf. Seit 15 Jahren habe man Rücklagen gebildet. Subventionen erhalte man von der Waldheim AG, der Landeskirche und vom Kirchenbezirk. Dennoch fehlen derzeit rund 100 000 Euro. Die sollen durch Spenden und Benefizveranstaltungen zusammenkommen, damit auch der finanzielle Bereich bis Pfingsten 2011 in trockenen Tüchern ist. Denn in fast exakt einem Jahr soll das neue Bauwerk mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Gemeindefest eingeweiht werden.
Spenden an die evang. Kirchenpflege, Kto.Nr. 110 002 156, KSK Ostalb, BLZ: 614 500 50, Stichwort: Neubau FTH.
-> zurück zur Übersicht 2010In der Ecke, wo jetzt die kleine Eckbank steht, soll als Rückzugsmöglichkeit für die Zweijährigen eine zweite Ebene eingebaut werden. (Foto: gne)
Für Kleinkinder ab zwei Jahren
Evangelischer Kindergarten Riesbürg hat Kapazitäten ab September – Gemeinderat will Glasfaser-Internetkabel
Ab September können nun auch im evangelischen Kindergarten in Pflaumloch Kleinkinder ab zwei Jahren aufgenommen werden. In seiner Sitzung am Montagabend gab der Riesbürger Gemeinderat grünes Licht für die erforderlichen Anschaffungen.
Gabriele Neumeyer
Riesbürg. Kämmerin Ilse Weber sagte, dass aufgrund sinkender Kinderzahlen jetzt auch in Pflaumloch Kapazitäten frei seien und bei einer ersten Bedarfserhebung fünf Eltern Interesse bekundet haben an einem Kindergartenplatz ab zwei Jahren. Ab 1. August 2013 sei man sowieso gesetzlich verpflichtet, entsprechende Betreuungsplätze anzubieten. Wie schon der Ortschaftsrat fasste nun auch der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, dieses Betreuungsangebot vorzuziehen. Beim Personal entstünden kaum Mehrkosten, versicherte Bürgermeister Günther Neumeister. Auch die erforderlichen Anschaffungen werden die arg strapazierte Gemeindekasse kaum belasten, da der Träger, die evangelische Kirchengemeinde, 10 000 Euro, die 2009 für die Anschaffung von Spielgeräten im Haushalt eingestellt waren, nicht abgerufen hat. Das Geld wird nun für den Kauf eines Wickeltisches mit Regal, von Polstern und Decken, und, auf besonderen Wunsch der Erzieherinnen, für den Einbau einer zweiten Ebene verwendet. Die Kosten eines Kindergartenplatzes für Kleinkinder liegen wegen des erhöhten Betreuungsaufwands bei 150 Prozent der Kosten für einen Platz in einer Regelgruppe.
Zweiter Punkt der Tagesordnung war die Vorstellung eines Breitband-Konzepts für alle drei Ortsteile durch den Diplom-Geografen und Netzplaner Manuel Hommel. Nach dem Fehlschlag mit der Firma M-Vox favorisiert das Gremium nun eindeutig die Erschließung mit Glasfaserkabeln. Nach dem derzeitigen Stand erfolgt die Erschließung über das Glasfaserkabel in der TAL, die direkt hinter Goldburghausen verläuft. Dabei sorgt die Gemeinde allein für die Verlegung der Leerrohre bis hin zu den Verteilerkästen. Das Glasfaserkabel und die Technik stellt dann der Betreiber, der den Zuschlag erhält. Die Tiefbauarbeiten zum Anschluss Goldburghausen liegen wegen der Nähe zur TAL mit 30 000 Euro relativ günstig. Dann wird es richtig teuer, der weitere Anschluss nach Pflaumloch kostet 120 000 Euro und die Leerrohre bis nach Utzmemmingen weiterzuführen, kostet weitere 150 000 Euro. Bei einem Fördersatz von 50 Prozent hätte die Gemeinde noch 150 000 Euro zu tragen. Trotz dieser hohen Kosten beschloss der Gemeinderat einstimmig einen Förderantrag zu stellen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.
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-> zurück zur Übersicht 2010Einige der geehrten Mitglieder des Kirchenchores. (Foto: ls)
Kirchenchor singt letztmals
Der evangelische Kirchenchor Oberkochen hat sich aufgelöst
Ein gewohntes Bild gehört der Vergangenheit an. Zum letzten Mal trat der evangelische Kirchenchor Oberkochen am Sonntag Kantate in der Versöhnungskirche auf.
Lothar Schell
Oberkochen. Die Chorgemeinschaft hatte beschlossen, sich nach dem 2. Mai 2010 aufzulösen (wir berichteten). Dass dies keine leichte Entscheidung, aber letztlich unausweichlich war, wurde beim Abschied deutlich zum Ausdruck gebracht. Mit den Jahren waren es immer weniger Chorsängerinnen und Chorsänger geworden. Nun wollten weitere Chormitglieder aufhören.
Beim Stehempfang im Christian-Hornberger-Saal im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst verabschiedeten Pfarrerin Ulrike Nuding und der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Gerd Reisinger, den Chor als Institution und dankten den Mitgliedern für ihre vielseitige Mitarbeit in der Gemeinde mit einer weißen Rose.
Der Kirchenchor habe sich nicht nur mit Kräften fürs Gotteslob in Gottesdiensten und Konzerten eingesetzt, betonte Pfarrerin Ulrike Nuding. Gerd Reisinger setzte hinzu, dass der Chor darüber hinaus eine fest verlässliche Mitarbeitergemeinschaft gewesen sei, auf deren Engagement die Kirchengemeinde immer bauen konnte.
Zum Abschluss gab es Ehrungen
Für 25-jährige Singetätigkeit wurden Margot Tischer, Wolfgang Schwab und Günther Schreiber geehrt, für 20 Jahre Ilse Schreiber, für 15 Jahre Inge Kammleiter und für zehn Jahre Friedrich Hauf.
Als Sprecher des Kirchenchors erläuterte Friedrich Hauf der Gemeinde die Gründe für die Auflösung und erinnerte an die vielen kirchenmusikalischen Höhepunkte und an eine gute Gemeinschaft, die ihren Ausdruck in erlebnisreichen Ausflügen, Festen, Besuchen am Krankenbett und auch in der gemeinsamen Trauer um verstorbene Chormitglieder gefunden habe. Hauf gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Gemeinschaft mit der Chorauflösung nicht abrupt zu Ende sein möge.
Der Stehempfang wurde vom Kirchenchor unter Leitung von Christoph Pollak, Musiklehrer am Ernst-Abbe-Gymnasium, musikalisch umrahmt.
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-> zurück zur Übersicht 2010Das Bild zeigt den christlich-islamischen Dialogkreis in Messehalle fünf mit (v. l.) Cornelia und Hans-Joachim Urban, Pfarrer Manfred Metzger, Pastoralreferentin Elisabeth Beyer sowie Walter Joos. (Fotos: br)
Vielfältiges Glaubensfest
Mehr Segen als Regen und viel Hoffnung beim 2. Ökumenischen Kirchentag
Noch bis Sonntag dauert in München der zweite, gesamtdeutsche Ökumenische Kirchentag. Von diesem Berichtet Pfarrer Bernhard Richter.
München. „Mehr Gemeinsames als Trennendes“ so lautete das Motto des Leitartikels für den Ökumenischen Kirchentag in München, den Dekan Dr. Pius Angstenberger und die stellvertretende Dekanin Ursula Richter für die neueste Ausgabe von „Ökumene aktuell“, der Zeitung der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen in Aalen formuliert haben. Und so erleben es die weit über hunderttausend Teilnehmer des zweiten Ökumenischen Kirchentages in diesen Tagen in der bayrischen Landeshauptstadt.
Zwar hat es bis Freitagabend eigentlich nur geregnet, aber das hindert die Christen nicht an ihrem bunten und vielältigen Glaubensfest. Und sie entdecken miteinander viel Gemeinsames. Sie singen und beten, sie diskutieren und feiern, und sind eine fröhliche Glaubensgemeinschaft, von der viel Hoffnung und Segen ausgeht, und die auch willens ist, das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen und nicht das Trennende.
So haben Freitagmorgen auf dem Messegelände Karin Göring-Eckardt und Norbert Röttgen eine Bibelarbeit im Dialog gehalten. Zwei Persönlichkeiten, die verschiedener nicht sein könnten, die eine evangelisch, aus dem Osten und für die Grünen Vizepräsidentin des Bundestages, der andere katholisch, aus dem Rheinland und für die CDU Bundesumweltminister. Doch sie hatten beide eine gemeinsame Botschaft, die hoffnungsvoll stimmte und für viel Beifall sorgte: „Wir sind in der Ökumene oft ganz verschieden. Aber das Gemeinsame, das wir schon erreicht haben, ist großartig und das wollen wir weiter voranbringen mit großer Hoffnung.“
Wie viel Gemeinsames unter den Konfessionen vor Ort schon besteht, das zeigen Aalener auch auf dem Ökumenischen Kirchentag. In Halle sechs stellen sich „Ökumenische soziale Projekte“ vor und in Halle fünf der Christlich-islamische Dialog.
Diakon Ottmar Ackermann, der die Präsentation verantwortet, bezeichnete zur Halbzeit den Kirchentag als wichtig für alle, die teilnehmen, um neue Motivation und Stärkung für ihr ökumenisches Handeln zu erhalten. Und Pfarrer Manfred Metzger, der zusammen mit Pastoralreferentin Elisabeth Beyer den christlich-islamischen Dialog verantwortet, sprach von großem Interesse für ihren Stand und damit für das Verständnis der Religionen in unserem Land. Durch viele Aktionen und Veranstaltungsreihen wirke der Dialogkreis vorbildlich für ein gutes Miteinander in Aalen.
Für Pfarrerin Ursula Richter zeigt dieser Kirchentag die Kraft und den Willen der Basis, weitere Schritte auf dem Weg zur Einheit zu wagen. Und Diakon Jörg Dolmetsch bringt seine Eindrücke in München auf den einfachen Nenner: wenig spektakulär, aber sehr herzlich. Und wie ein Wunder: Bevor am gestrigen Abend die große Agape-Feier auf dem Odeonsplatz begann, hörte es auf zu regnen. Also doch mehr Segen als Regen.
-> zurück zur Übersicht 2010Kirche auf dem Markt im Mai in der Weststadt
Nicht nur der Ökumenische Kirchentag in München macht derzeit auf sich aufmerksam. Auch in der Aalener Weststadt sind Mitglieder der Ökumene besonders aktiv. „Dass unsere Aktion mit dem Kirchentag zusammenfällt, ist nur ein Zufall“, sagt Initiator Pfarrer Jürgen Astfalk von der evangelischen Kirchengemeinde (rechts).Vielmehr wurde in einer gemeinsamen Sitzung des Kirchengemeinderates mit St. Bonifatius beschlossen, an jedem Freitag im Mai auf dem Wochenmarkt vertreten zu sein, um ökumenisch Flagge zu zeigen und den Leuten die Möglichkeit zu geben, sich zu treffen. Bei kostenlosem Kaffee und Kuchen kommen denn auch viele Marktbesucher miteinander ins Gespräch, wie unser Bild vom vergangenen Freitag zeigt. Noch zweimal im Mai ist dies möglich. (Text/Foto: ban-)
-> zurück zur Übersicht 2010Mitarbeiter der ökumenischen sozialen Projekte aus Waseralfingen und Aalen am Stand ihrer Präsentation in Halle 6 des Messegeländes. (Foto: Richter)
Zeichen der Hoffnung setzen
Aalener und Wasseralfinger zeigen auf dem Ökumenischen Kirchentag in München ihre lokalen Projekte
„Es muss von diesem Kirchentag ein Zeichen der Hoffnung ausgehen“ sagte der Münchner Erzbischof Dr. Reinhard Marx in seiner Predigt auf der Theresienwiese zur Eröffnung des zweiten Ökumenischen Kirchentages. Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel, evangelischer Präsident des Kirchentages, rief die fast 100 000 Besucher dazu auf, „in diesen Tagen in München ein Licht der Hoffnung zu entzünden, das in die Welt hineinleuchtet“.
München. Das haben Christen aus Wasseralfingen und Aalen schon längst praktiziert. Auf der Agora in Halle 6 des Messegleändes haben sie einen Stand der „Ökumenischen Sozialen Projekte“ aufgebaut, der deutlich macht, wie Ökumene vor Ort funktioniert und für Menschen zum Segen wird: die Wasseralfinger Vesperkirche, der Aalener Kocherladen, der Freundeskreis Wohnsitzloser und der Sozialführerschein.
Bereits am Mittwoch sind die Verantwortlichen unter Leitung von Diakon Ottmar Ackermann angereist, um den Stand auf der Messe aufzubauen: eine Power-Point-Präsentation, die den ganzen Tag über läuft und von den vielen Besuchern mit Interesse zur Kenntnis genommen wird, Faltblätter, Prospekte und Plakatwände, die extra zum Kirchentag erneuert wurden.
Auch die neueste Ausgabe von „Ökumene aktuell“, der Zeitung der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen in Aalen, liegt auf und kann mitgenommen werden. Dazu wird den Besuchern fair gehandelter Kaffee aus Vesperkirchentassen angeboten.
Viele Menschen, die sich durch die Messehallen bewegen, haben schon am Stand vorbeigeschaut und sich für die ökumenisch-sozialen Projekte aus Wasseralfingen und Aalen interessiert. Sie wollen die Losung des Kirchentages „damit ihr Hoffnung habt“ ganz konkret in die Praxis umsetzen.
In der benachbarten Messehalle gibt es eine weitere Präsentation aus Aalen: Unter der Leitung von Pastoralreferentin Elisabeth Beyer und Pfarrer Manfred Metzger stellt sich der christlich-islamische Dialogkreis vor, den es seit einigen Jahren in Aalen gibt Bernhard Richter
-> zurück zur Übersicht 2010Kaoru Yamamoto und Markus Kern boten ein exzellentes Konzert. (Foto: dog)
Balsam für die Seele
Kaoru Yamamoto und Markus Kern in Walxheim
Ein exzellentes Violinenkonzert stand im Mittelpunkt des 67. Walxheimer Pfarrhauskonzerts in der St.-Erhardt-Kirche. Untermalt von der Schauspielerin Cornelia Schweitzer mit einfühlsam dargebotenen Textpassagen.
dorothea gundling
Allerdings hatten diesmal im Vergleich zu anderen Pfarrhauskonzerten nur wenige Besucher den Weg nach Walxheim in die St.-Erhardt-Kirche gefunden. Diejenigen, die gekommen waren, erlebten dafür das wunderbare Geigenspiel von Kaoru Yamamoto und Markus Kern umso intensiver. Man könnte auch sagen: Die Lesung mit zwei Violinen, Psalmen, Texten von Johann Wolfgang von Goethe und Rainer Maria Rilke war Balsam für die Seele.
Der Musizierstil der beiden Interpreten entführte die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine andere Welt, in die Welt des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart sowie seiner beiden Musikerkollegen Eugene Ysaye (1858-1931) und Louis Spohr (1784-1859). Die Akustik der evangelischen Kirche war für die herrliche Harmonik und dynamische Klangvielfalt der beiden Geigenvirtuosen wie geschaffen.
Am Ende zeigte sich das Publikum von den Darbietungen des Violinenduos begeistert, zollte aber auch der Rezitatorin Cornelia Schweitzer höchsten Respekt. War sie es doch, die es mit ihrer markanten Diktion und ihrer klaren Stimme immer wieder schaffte, mit Psalmen sowie Texten von Goethe und Rilke ganz tief in die menschliche Seele vorzudringen. Unabhängig davon war das, was beim Pfarrhauskonzert in Walxheim unter dem Motto „Impressionen – Betrachtungen – Erkenntnisse” geboten wurde, alles andere als leichte Kost. Der Wechsel zwischen Lesung und musikalischer Darbietung stellte höchste Anforderungen an die Sinne. Und so dürfte es den einen oder anderen Konzertbesucher einige Mühe gekostet haben, sich für eine Weile vom hektischen Alltag draußen zu verabschieden, um sich voll und ganz dem herrlichen Violinenspiel des äußerlich so ungleichen Duos zu widmen.
Bei der Sonate für Violine solo Nr.3 (Ballade) von Eugene Ysage schien die zierliche, fast kindlich wirkende Kaoru Yamamoto, die seit ihrem fünften Lebensjahr die Geige spielt, sogar musikalisch und körperlich fast über sich hinauszuwachsen. Ohne auf Notenblätter zurückgreifen zu müssen, spielte sich die junge Musikerin dabei im besten Sinne fast die Seele aus dem Leib. Fantastisch! Eine wahrer Leckerbissen für alle Musikliebhaber.
-> zurück zur Übersicht 2010Feierten gemeinsam 40 Jahre Familienbildungsstätte Aalen. Dr. Michael Krämer, Wolf-Dietrich Fehrenbacher, Doris Klein, Ursula Richter, Bernhard Richter und Dr. Pius Angstenberger (v.l.n.r.) (Foto: opo)
„Ein unverzichtbarer Segen“
Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Familienbildungsstätte im evangelischen Gemeindehaus
Dagmar Oltersdorf
Alle Redner waren sich einig: die Familienbildungsstätte Aalen ist aus dem öffentlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Beim Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung im evangelischen Gemeindehaus mit rund 100 geladenen Gästen wurde aber nicht nur das gefeiert. Betont wurde auch, wie wichtig diese ökumenische Einrichtung als Ort der Erwachsenenbildung ist.
Aalen. Seit vier Jahrzehnten wirkt die Familienbildungsstätte (FBS) mit einem farbigen Programm in unterschiedlichsten Lebensbereichen. Entsprechend groß war somit auch die Bandbreite der Gäste, die der Einladung zum Feiern gefolgt waren. Kooperationspartner aus Politik, sozialen Einrichtungen, Kursleiter, Vertreter der Kirchen, Vereine und viele Ehrenamtliche nahmen in den Stuhlreihen Platz: „Dass Sie alle gekommen sind, das ehrt uns, das ehrt die Einrichtung“, dankte FBS-Leiterin Doris Klein nach einem begrüßenden Stück des Gitarristen Neven Sulic. Mit einem kurzen Abstecher in die Anfangsjahre schlug sie den Bogen zur heutigen FBS mit ihren 98 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 180 Kursen aus den Bereichen Kinder, Erziehung, Lebensberatung, Gesundheit, Sport und Kreativität. Als neueste Projekte nannte Doris Klein das „Einsteinchen“, die Kinderkrippe an der Hochschule, und das „Wellcome“-Projekt. An den Themen habe sich nicht viel geändert, ebenso wenig an dem starken ökumenischen Profil der Einrichtung, aber auch der Zuschusssituation: „Die dürfte auch heute besser sein.“ Als „ökumenischen Leuchtturm“, der in den unterschiedlichsten Schattierungen leuchte, lobte die stellvertretende Dekanin, Pfarrerin Ursula Richter die FBS. Getragen von beiden Kirchengemeinden und dem christlichen Glauben sei sie offen für alle Religionen und ein „Segen und unverzichtbar für die Stadt“. Die FBS sei Ansprechpartnerin in allen Lebenslagen und der Bedarf hier groß. Die Besonderheit der Familienbildungsstätte unterstrich auch Dekan Dr. Pius Angstenberger. Sie sei ökumenisch seit einer Zeit, in der noch niemand von Ökumene geredet habe. „Schön, dass wir das alle so miteinander hinbekommen haben“. Die FBS sei Ort der Menschenbildung, der Herzensbildung und der Wissensvermittlung, bilde ein Netz der Orientierung.
Als unverzichtbaren Baustein der Bildungs- und Betreuungslandschaft würdigte auch Sozialdezernent Wolf-Dietrich Fehrenbacher. Die finanzielle Unterstützung durch die Stadt mit 4000 Euro jährlich sei „relativ bescheiden“, aber hier solle auch nicht gekürzt werden. Auch bei der Finanzierung des „Einsteinchens“ sei man auf einem guten Weg. Auf die Bedeutung der Erwachsenenbildung ging im Anschluss Dr. Michael Krämer von der Katholischen Erwachsenenbildung Stuttgart ein. Er definierte „lebenslanges Lernen“ als „Erfahrungslernen“, und befand: „Im Programm der FBS findet das ohne Ende statt.“ Bildung habe das Ziel, Menschen in ihrer Identität zu stärken, Orientierung in einer sich immer schneller ändernden Welt zu geben. Wo Krisen aufbrächen, brauche man Menschen, die andere dabei begleiteten, hier neue Wege zu suchen. „Dafür ist Erwachsenenbildung da“, so Krämer.
Wie vielfältig diese Begleitung ist, konnten die Gäste auch mit allen Sinnen erfahren. Mit Ausschnitten etwa aus der Arbeit der Quilterinnen oder der Krativwerkstatt für Kinder präsentierte die FBS ihre Vielfältigkeit. In Sachen Bildung gab es dann sogar noch ein Rezeptbüchlein mit den Buffet-Leckereien mit auf den Heimweg.
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-> zurück zur Übersicht 201030 Aalener Konfirmanden spenden 2155, 54 Euro
Die 30 Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Aalen sammelte Spenden in den zwei Konfirmationsgottesdiensten und griffen selbst in ihre Taschen, sodass nun über 2000 Euro zur Unterstützung zweier Hilfsprojekte übergeben werden konnten. Pfarrer Bernhard Richter zeigte sich „Stolz, dass so viel zusammen gekommen ist.“ „Jeder hat aus seinem Kässchen etwas dazu getan, dafür herzlichen Dank“, sagte Oberbürgermeister Martin Gerlach. Die symbolischen Schecks über jeweils 1077,77 Euro wurden am Montag im Aalener Rathaus an Stefan Rieger, dem Projektkoordinator der städtischen Aktion „Wir helfen Afrika“ und den Organisatoren der Wasseralfinger Vesperkirche um Pfarrerin Ursula Richter übergeben. (ben/ Foto: Peter Hageneder)
-> zurück zur Übersicht 2010Der evangelische Kirchenchor Oberkochen hat sich aufgelöst. Zum Abschluss wurden folgende Mitglieder geehrt: Ruth Koch, Margot Tischer (geehrt für 25 Jahre), Alexandra Hänisch, Anne Schrenk, Inge Kammleiter (geehrt für 15 Jahre), Ingrid Ebbecke, Friedrich Hauf (geehrt für zehn Jahre), Wolfgang Schwab (geehrt für 25 Jahre). Nicht auf dem Bild sind Ilse Schreiber (geehrt für 20 Jahre), Günther Schreiber (geehrt für 25 Jahre).
Im Namen der Rose: Kirchenchor sagt Ade
(Oberkochen/pm) Der evangelische Kirchenchor Oberkochen hat zum letzten Mal den Gottesdienst in der Versöhnungskirche mitgestaltet. Denn die Chorgemeinschaft hatte beschlossen, sich nach dem 2. Mai aufzulösen. Dies war keine leichte Entscheidung.
Mit den Jahren waren es immer weniger Sängerinnen und Sänger geworden. Nun wollten weitere Chormitglieder aufhören. Da fiel der Entschluss, sich aufzulösen.
Bei einem Stehempfang im Christian-Hornberger-Saal im Anschluss an den Gottesdienst verabschiedeten Pfarrerin Ulrike Nuding und der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Gerd Reisinger, den Chor als Institution und dankten den Mitgliedern für ihre vielseitige Mitarbeit in der Gemeinde mit einer weißen Rose. Der Kirchenchor setzte sich nicht nur mit Kräften für das Lob Gottes in Gottesdiensten und bei Konzerten ein. Gerd Reisinger betonte, dass der Chor darüber hinaus eine Mitarbeitergemeinschaft ist, auf deren Engagement die Kirchengemeinde zählen kann.
Für die langjährige Treue zum Kirchenchor wurden von Pfarrerin Ulrike Nuding für 25 Jahre geehrt: Margot Tischer, Wolfgang Schwab, Günther Schreiber; für 20 Jahre: Ilse Schreiber; für 15 Jahre: Inge Kammleiter und für zehn Jahre Friedrich Hauf.
Friedrich Hauf, ein Sprecher des Kirchenchors, erläutere der Gemeinde die Gründe, die zu Auflösung führten, und erinnerte neben den kirchenmusikalischen Höhepunkten an die gute Gemeinschaft, die in erlebnisreichen Ausflügen, Festen, Besuchen am Krankenbett und auch in der gemeinsamen Trauer um verstorbene Chormitglieder ihren Ausdruck fand. Der Stehempfang wurde vom Kirchenchor unter Leitung von Christoph Pollak, Musiklehrer am Ernst-Abbe-Gymnasium, musikalisch umrahmt.
-> zurück zur Übersicht 2010Die Posaunenchöre aus dem Ries unter der Leitung von Dr. Ute Baierlein. (Fotos: ott)
Beim Eintrag Kirchheims Goldenes Buch: Dr. Pius Angstenberger und Prälatin Brigitte Wulz. Hinten von links: Landrat Klaus Pavel, Bürgermeister Willi Feige und Dr. Wulf-Dietrich Kavasch.
Verbunden in Kultur und Ökumene
Prälatin Gabriele Wulz und Dekan Dr. Pius Angstenberger zelebrieren Rieser Kulturtage-„Halbzeit-Gottesdienst“
Zur Halbzeit der Rieser Kulturtage gibt’s traditionell einen ökumenischen Gottesdienst. Der lief in der Klosterkirche St. Maria in Kirchheim. Zelebranten waren Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm und Dekan Dr. Pius Angstenberger aus Aalen. Für Musik sorgte eine Auswahl der Posaunenchöre aus dem Ries sowie der Katholische Kirchenchor „Cantemus“ aus Kirchheim.
Günter Ott
Kirchheim. Mit ihrem prächtig geschmückten Hochaltar und zahlreichen kulturellen Schätzen erwies sich die Klosterkirche als idealer Ort für diese Veranstaltung im Rahmen der Rieser Kulturtage. „Zu diesem großen Anlass stellen wir unsere ökumenische Verbundenheit unter Beweis“, sagte Dekan Dr. Pius Angstenberger in seinem liturgischen Gruß. Das Magnificat, der Lobpreis und Lobgesang sei das Urbild der Kirche bis zum heutigen Tag. „Lassen wir das Lob der Maria in uns selber übergehen“ sagte der Dekan. Er dankte für die Zusammenführung der Ökumene, im Rahmen der 18. Rieser Kulturtage.
„Wir wollen die Liebe Gottes und das Wort Gottes in uns wohnen lassen“, sagte Prälatin Gabriele Wulz in ihrer Predigt, denn im Gotteslob wüchsen wir selbst über uns hinaus.
Wohlklingende Töne bot eine Auswahl der Posaunenchöre aus dem Ries, unter der Leitung von Dr. Ute Baierlein, sowie der Katholische Kirchenchor „Cantemus“ aus Kirchheim unter dem Dirigat von Paul Hug.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im katholischen Gemeindehaus noch einen Stehempfang. „Der Gottesdienst bildete eine Klammer zwischen dem bayrischen und württembergischen Ries sowie zwischen der evangelischen und katholischen Kirche“, sagte Kirchheims Bürgermeister Willi Feigen dort. In Kirchheim werde die Ökumene praktiziert und gelebt. Die Prälatin und der Dekan trugen sich anschließend ins Goldene Buch der Gemeinde Kirchheim ein.
„Was gibt es schöneres, als den Sonntag mit solch einem Gottesdienst zu beenden?“, schwärmte Landrat Klaus Pavel. Die Veranstaltung mit Prälatin Gabriele Wulz sei eine große Ehre für den Ostalbkreis sagte der Landrat weiter. „Sie dürfen auch öfters kommen, denn auf der Ostalb ist immer viel los“.
Dr. Wulf-Dietrich Kavasch, Vorsitzender des Vereins der Rieser-Kulturtage erinnerte daran, dass der erste ökumenische Gottesdienst 1976 im Ries in Aufhausen stattgefunden hat. „Das war damals ein Quantensprung“. Seit dieser Zeit stehe stets zur Halbzeit ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Programm der Rieser Kulturtage. Kavasch dankte seinem Stellvertreter Edwin Michler für seine große Unterstützung, denn: „Die Kulturtage können nicht im Alleingang bewältigt werden“.
Mit dem irischen Segenslied, vorgetragen vom Chor „Cantemus“, endete die Veranstaltung.
-> zurück zur Übersicht 201027 Bläserinnen und Bläser gestalteten das Frühjahrskonzert des Posaunenchors Lauterburg. (Foto: lmü)
Jungbläser hatten ersten Auftritt
Frühjahrskonzert des Posaunenchors Lauterburg begeisterte die Zuhörer – Dirigent Trinkl unterhielt mit Anekdoten
In die evangelische Kirche in Lauterburg lud der Lauterburger Posaunenchor am Sonntagabend zum Frühjahrskonzert ein. Die Bläser boten eine musikalische Reise durch verschiedene Musikepochen und Stilrichtungen. Sechs Jungbläser spielten ihren ersten öffentlichen Auftritt.
Essingen-Lauterburg. Felix Mendelssohn Bartholdy war einer der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Aus Versehen ließ er einmal eine Partitur in der Kutsche liegen. Daraufhin habe er diese kurzerhand nochmals aufgeschrieben – aus dem Gedächtnis – erzählte Dirigent Patrick Trinkl die Anekdote beim Frühjahrskonzert des Lauterburger Posaunenchors und leitete damit ein Mendelssohn-Stück aus dem Sommernachtstraum von Shakespeare ein.
Die 27 Bläserinnen und Bläser füllten das kleine Kirchenschiff in der Lauterburger Kirche mit fröhlichen und harmonischen Klängen. Zu einigen Komponisten wusste Patrick Trinkl weitere Anekdoten zu erzählen und sorgte damit für einen kurzweiligen Abend. So berichtete er über die beiden Barockkomponisten Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann, die eine sehr gute Freundschaft pflegten.
Mit dem „Halleluja“, einem Stück aus dem Oratorium Messias, das Händel innerhalb von 24 Tagen komponierte, leiteten die Musiker in das Konzert ein. Gefolgt von drei charakteristisch fröhlichen Stücken, „Adagio“, „Gavotte“ und „Bourrée“ von Telemann, der schon im Alter von zehn Jahren erste Stücke komponierte.
Auch zum Mitsingen forderte Trinkl die Zuhörer auf. Gemeinsam sang man „Bei dir Jesus will ich bleiben“ und „Ich will dich lieben, meine Stärke“.
Die musikalische Reise durch verschiedene Musikepochen stoppte auch bei Abbas „The Winner takes it all“. Der Abba-Sänger Björn habe den Text bei einer Flasche Whiskey in zwei Stunden geschrieben, erzählt Trinkl humorvoll. Nicht nur bei diesem Stück wurde der Posaunenchor von Schlagzeuger Emanuel Maier unterstützt. Ein Höhepunkt des Konzertabends war der erste öffentliche Auftritt der sechs Jungbläser. Unter der Leitung von Carina Feiler und Manuel Erdt spielten sie die relativ jungen Lieder „Gott, dein guter Segen“ und „Ich lobe meinen Gott“. Viel Applaus bekamen die sechs danach zu hören. Pfarrer Astfalk rundete das Konzert mit kurzen, humorvollen Andachten ab. Linda Müller
-> zurück zur Übersicht 2010Zwölf kirchliche Mitarbeiter geehrt
Bei der Mitarbeitenden-Versammlung der kirchlichen Angestellten im evangelischen Kirchenbezirk Aalen wurden zwölf Jubilare vom Vorsitzenden Reinhard Krämer geehrt. Für 40 Jahre: Hanna Mozer und Luise Wiedmann; für 30 Jahre: Günther Knoll und Irma Schröppel; für 25 Jahre: Brigitte Hofmann, Brigitte Mühlenhoff, Andrea Wagner, Ulrike Wagner, Marion Walter, Heidemarie Weber und Heidrun Zürger; für 20 Jahre: Elke Maurer. Außerdem hat Rudolf Salenbauch, der Leiter der ökumenischen psychologischen Beratungsstelle Aalen die Anwesenden über „Burn out“ und Präventionsmöglichkeiten informiert. Bei seinem Bericht über die MAV-Arbeit im vergangenen Jahr stellte Gemeindediakon Jürgen Schnotz auch die Seiten der Mitarbeitervertretung im zukünftigen Internetauftritt des Kirchenbezirks vor.
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