© Schwäbische Post 20.01.2012

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Diakon Jörg Dolmetsch veranschaulicht das Thema Gesprächsführung anhand des Vier-Ohren-Modells aus der Kommunikationstheorie. (Foto: privat)

Ein Führerschein fürs Helfen
 
Neuer Kurs „Sozialführerschein“ startet am 25. Januar im Haus Kastanie
 
Ehrenämter und soziales Engagement haben in unserer Gesellschaft einen festen Platz. Viele Leute suchen nach Aufgaben, in die sie sich einbringen können. Um mehr Menschen einen Einstieg in diese Tätigkeiten zu geben, wird der Sozialführerschein jetzt zum zehnten Mal in Aalen angeboten.
 
Maximilian Matuschek
 
Aalen. Ohne Ehrenamt würde in Vereinen, Kirchen und Organisationen manches nicht funktionieren. „Wir bieten Menschen einen Einstieg in diese Ämter mit dem Sozialführerschein“, erklärt Diakon Jörg Dolmetsch. Da viele Menschen sich zwar gerne in einer kirchlichen Institution mit einbringen möchten, aber nicht genau wissen, wie sie das am besten anstellen sollen, haben die evangelische und katholische Kirchengemeinde in Aalen, die Bahnhofsmission, der Kreis Diakonieverband und die Caritas im Jahr 2004 den ersten Kurs begonnen. Dabei erhalten die Teilnehmer am Ende ein Weiterbildungszertifikat. Ein Team um Stadtkirchenpfarrer Bernhard Richter und Natalie Pfeffer von der Caritas haben die ersten Kurse konzipiert. Diese organisieren jetzt auch den neuen Kurs.
„Die Idee kommt ursprünglich aus Ulm“, erinnert Pfarrer Bernhard Richter und berichtet, dass die Bahnhofsmission dort schon seit vielen Jahren Kurse anbietet. Der Sozialführerscheinkurs, der in Aalen im Haus Kastanie an neun Abenden abgehalten wird, hat zum Ziel, den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, in einer kirchlichen Einrichtung tätig zu werden. „Der Kurs setzt sich aus einer theoretischen Schiene und einer praktischen zusammen“, erläutert Dolmetsch.
Im theoretischen Teil geht es in erster Linie um die Stärken und Motivationen der Teilnehmer. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Kommunikation. Hier zeigen die Referenten den Teilnehmern, wie es gelingt richtig zuzuhören. Unterstützend erhalten die angehenden Ehrenamtlichen Einblicke in Aalens soziales Netz. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel die Arbeit in einem Altenheim kennenlernen oder erfahren, wie Hartz IV gestaffelt wird.
„Für die praktische Schiene gibt es auch diesmal wieder die Praxisbörse“, erklärt Dolmetsch weiter. Dabei stellen sich hiesige kirchlichen Organisationen, zum Beispiel der Kocherladen-Aalener Tafel vor und zeigen die Arbeitsweise der jeweiligen Einrichtung. „Die Teilnehmer müssen dann im Laufe des Kurses in mindestens einer Institution ein Schnupperpraktikum absolvieren“, erklärt Bernhard Richter. Die Praktika werden anschließend an einem Abend besprochen.
„Aalen ist seit 2004 auch anderen Gemeinden Vorbild“, sagt Dolmetsch und ergänzt, dass sich nach den ersten Kursen auch Gemeinden wie Bopfingen, Ellwangen, Oberkochen, Schwäbisch Gmünd, oder Crailsheim dazu entschlossen haben eigene Kurse anzubieten. Interessierte können seither in ihren Gemeinden den Sozialführerschein machen.
Wer den Führerschein schließlich in den Händen hält, muss sich nicht zwangsläufig in einer kirchlichen Institution einbringen. Er kann auch zum Beispiel in der Arbeiterwohlfahrt tätig werden. „Fest steht aber, dass sich 90 Prozent der Absolventen sich im Anschluss an den Kurs engagieren“, betont Dolmetsch.
150 Teilnehmer haben in den vergangenen neun Kursen ihren Führerschein gemacht und sind jetzt auch tätig. Sie befinden sich nun in den unterschiedlichsten Bereichen, zum Beispiel in einem Altenheim oder bei der Bahnhofsmission.
 
Am 25. Januar startet um 19.30 Uhr der 10. Sozialführerschein. Anmeldungen sind noch unter Telefon: 07361/59040 möglich. Kostenbeitrag: 25 Euro.
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© Aalener Nachrichten 19.01.2012

Neues Gottesdienstformat wird gut angenommen

AALEN / jo Zum zentralen Gottesdienst auf der Heide, der zum Auftakt des „Jahres des Gottesdienstes“ am 8. Januar gefeiert wurde, seien erfreulich viele Besucher gekommen, berichtete Pfarrer Uwe Quast bei der Sitzung des evangelischen Kirchengemeinderats am Mittwochabend. Bei der neuen Art des Gottesdienstes haben viele Gruppen aus den acht Kirchengemeinden mitgemacht und es wurden meditative Elemente eingesetzt. Nach der ersten Phase unter dem Motto „Von Gott berührt“ folgt im April der zweite zentrale Gottesdienst unter dem Motto „Gemeinsam feiern“. Das Ereignis habe den Gottesdienst wieder ins Gespräch gebracht, so Quast.
 
Nach einer kurzen, nicht öffentlichen Beratung, machte Dekan Ralf Drescher den bisherigen Spekulationen über den Zustand des evangelischen Gemeindehauses in der Friedhofstraße ein Ende und erklärte den momentanen Stand der Planungen (wir berichteten). Brigitte Hofmann vom Kreisdiakonieverband berichtete aus der praktischen Arbeit der Diakonie, die von der Krankenpflege über praktischer Hilfe bei Suchtproblemen oder Notsituationen bis hin zur Schuldner- und Migrationsberatung eine beachtliche Palette von Dienstleistungen am Menschen und für Menschen anbietet. Die Beratungsstellen der Diakonie seien für alle Menschen offen, unabhängig davon, welcher Konfession sie angehören würden. Vor allem seien die Beratungsleistungen kostenlos, sagte Hofmann.
 
„Die Diakonie ist ganz nah beim Menschen“, sagte Pfarrer Bernhard Richter, der einen Überblick über die zehn diakonischen Projekte in der Kirchengemeinde gab. Eines dieser Projekte ist die Aalener Tafel, die nach der ersten Wasseralfinger Vesperkirche konzipiert und 1999 als ökumenisches Projekt in Betrieb genommen wurde. Die Aalener Tafel soll Menschen mit keinem oder nur geringem Einkommen günstige Einkaufsmöglichkeiten schaffen. Zurzeit gebe es 373 Ausweise, die zum Einkauf berechtigen würden und damit etwa 1000 Kunden, erklärte Richter. Da die Tafel nicht selbst einkaufen dürfe, sei sie auf Sachspenden angewiesen. Gerade im Grundnahrungsbereich fehle oft Ware, meinte Richter. Auch das seit fast 40 Jahren bestehende Jugend- und Nachbarschaftszentrum im Stadtteil Rötenberg sei ein diakonisches Projekt, genauso, wie der Freundeskreis Wohnsitzloser oder der Sozialführerschein, bei dem die Teilnehmer kompetent in sozialen Fragen geschult und nach einem Schnupperpraktikum ehrenamtliche Aufgaben übernehmen würden, sagte Richter. Eine immer größer werdende Aufgabe für die Pfarrerinnen und Pfarrer sei der Besuchsdienst der Gemeinde. Zurzeit würde der diakonische Ausschuss über eine neue Organisation für die Seelsorge und Betreuung von Menschen in Pflegeheimen beraten, führte Richter aus.
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© Schwäbische Post 15.01.2012

Benefizkonzert fürs Kirchendach
 
Oberkochen. „Gut bedacht“ soll die evangelische Kirche in Oberkochen spätestens anno 2015 wieder sein. Gemeinschaftlich will die Gemeinde es packen, rund 200 000 Euro werden an Eigenmitteln gebraucht für das neue Kirchendach und einige weitere Sanierungen. Der Zugang zum Christian-Hornberger-Saal soll barrierefrei werden.
Eine Holzmachaktion hat man schon hinter sich, ein Jazz-Benefizabend wurde veranstaltet und beim Weihnachtsmarkt war der Kirchenstand nicht zu übersehen. „Das Spendenbarometer mit Erlösen, Spenden und Verkäufen liegt bei 130 000 Euro, es ist also noch gehörig Luft drin“, meint Gerd Reisinger im Namen des Kirchengemeinderats.
Bis auf den letzten Platz gefüllt ist der Gemeindesaal, als das Blockflötenensemble Oberkochen unter Leitung von Ruth Koch seine zum Teil nicht alltäglichen Flöteninstrumente in Anschlag nimmt. Und weil musikalische Geschichten mit Textgarnierung besonders einprägsam sind, wurde als Sprecherin die Autorin und Schauspielerin Heidemarie Köhler aus Reutlingen eingeladen. Britische Volksweisen werden intoniert und klassische Zyklen, Seemanns- und Liebeslieder. Ein Ohrenschmaus ist Aschenputtels Hochzeitsgeschichte. Heidemarie Köhler versteht auf sensible Weise, mit Mimik und Gestik das märchenhafte Geschehen zu fokussieren.
Zwischendrin wird das süße Buffet genossen, das keine Wünsche offen lässt. Gerd Reisinger zeigt sich zuversichtlich, dass „weitere Ideen fürs Kirchendach folgen .“ ls
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© Schwäbische Post 13.01.2012

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Die Aalener Christen waren jeden Tag Gast einer anderen Gemeinde – auch bei Hoffnung für alle. (Foto: max)

Weckruf für die Gemeinde
 
Die Allianzgebetswoche verbindet auch in diesem Jahr Aalener Christen
 
An 1100 Orten sind rund 300 000 Menschen in der vergangenen Woche zur Allianzgebetswoche zusammengekommen. Auch in der Region haben sich die Christen mit dem Motto „Verwandelt durch Christus“ befasst.
 
Aalen. „Wir wollen fürbittend der Tausenden von Christen gedenken, die in Angst und Schrecken leben“, sagte Hartmut Steeb aus Stuttgart, der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, in den Eröffnungsgottesdiensten zur Allianzgebetswoche in Pforzheim und in Heidelberg.
Diese Gebetswoche, die es seit 165 Jahren gibt, und zu der in diesem Jahr an 1100 Orten bis zum vergangenen Freitag ungefähr 300 000 Menschen zusammengekommen sind, steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Verwandelt durch Christus“. Steeb sagte, er wünsche sich, dass die Gebetswoche „ein Weckruf für die Gemeinde Jesu in unserem Land ist“.
Auch in Aalen treffen sich die Christen der Stadt seit vielen Jahren zu dieser Allianzgebetswoche. Dabei wechselt der Ort jeden Tag, um auch die beteiligten Gemeinden näher kennen zu lernen. Die Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen (AAC) unter ihrem Vorsitzenden Thomas Mayer zeichnet für diese Gebetswoche verantwortlich.
In einem gemeinsamen Auftaktgottesdienst am Erscheinungsfest in der Stadtkirche, den Pastor Thomas Mayer von „Hoffnung für alle“ zusammen mit Pastor Rainer Zimmerschitt von der methodistischen Gemeinde und Pfarrer Bernhard Richter von der evangelischen Kirche hielt, sprach Mayer von einem starken Zeugnis des Glaubens für diese Stadt, wenn Christen sich jeden Abend zum gemeinsamen Gebet treffen.
In der Gebetswoche gab es immer eine kurze Ansprache, und dann wurden verschiedene Gebetsanliegen formuliert, in einer ersten Runde im großen Kreis vorgetragen, und in einer zweiten Gebetsgemeinschaft in kleinen Gruppen.
 
„Das Gebet wurde auch in dieser Stadt unter den Christen wieder als wichtige Kraft entdeckt.“ Pfarrer Bernhard Richter
 
Beim ersten Abend in den Räumen von „Hoffnung für alle“ über dem Kinopark sprach Pfarrer Bernhard Richter vor über hundert Zuhörern von der Frage, die sich Christen am Beginn eines neuen Jahres stellen müssten. „Sind wir bereit, uns verändern zu lassen. Erwarten wir etwas von unserem Herrn und sind wir bereit, aufzustehen und uns von Jesus Christus verändern zu lassen, so dass es auch Auswirkungen hat auf diese Welt und das Miteinander der Menschen?“
In den Gebetsanliegen kamen schließlich sehr viele persönliche Wünsche und Hoffnungen zum Ausdruck. Aber es wurde auch für die Verantwortungsträger in Kirche, Politik und Wirtschaft gebetet, auch für verfolgte Christen und Menschen in materieller Not.
Weitere Gebetsabende fanden bei den Baptisten, im CVJM, in der methodistischen Kirche und am Freitagabend bei der Volksmission in der Ostpreußenstraße statt.
Sich vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn verändern zu lassen, bleibt ein wichtiges Anliegen über diese Allianzgebetswoche hinaus. „Das Gebet wurde auch in dieser Stadt unter den Christen wieder als wichtige Kraft entdeckt, die auf vielen mühsamen Wegen des Lebens und Glaubens stärkt und ermutigt“, bilanziert Pfarrer Richter.
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© Aalener Nachrichten 13.01.2012

Sozialführerschein legt Grundlagen

Aalen / an Für Menschen, die Interesse an sozialen Zusammenhängen haben, Anteil nehmen wollen am Leben anderer und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern wollen, ist der Kurs zum Erwerb des Sozialführerscheines gedacht. Er eignet sich als Einstieg ins freiwillige soziale Engagement.
 
Ziel ist es, Grundkenntnisse zu vermitteln und einen Überblick über die Aufgabenfelder im sozialen Bereich zu geben. Geplant sind acht Abenden, ein Halbtages-Workshop und Schnuppertage bei verschiedenen Projekten und Einrichtungen, zwischen Januar und Mai.
 
Träger sind die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Aalen, der Kreisdiakonieverband Ostalbkreis, die Caritas Ost-Württemberg und die Bahnhofsmission.
Der erste Abend ist am Mittwoch, 25. Januar, und geht von 19.30 bis 22 Uhr. Er informiert allgemein über den Kurs, geht aber auch auf die christliche Grundlage des karitativen Handelns ein. Die Teilnehmenden erfahren, wie die christliche Spiritualität das Arbeiten in den ökumenischen Projekten in Aalen und in den Kirchengemeinden prägt.
 
Faltblätter mit den Terminen und Themen des Kurses liegen in den Pfarrämtern und in öffentlichen Einrichtungen aus. Die schriftliche und verbindliche Anmeldung sollte rechtzeitig vor dem ersten Abend eingegangen sein.
 
Informationen gibt es bei Heinrich Erath, Pfarramt Salvator, 07361 / 37 05 80, Pfarrer Bernhard Richter, evangelisches Pfarramt, 07361 / 95 620, Natalie Pfeffer, Caritas-Zentrum Aalen, 07361 / 590 46, und Jörg Dolmetsch, Diakonie Aalen, 07361 /37 05 123.
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© Aalener Nachrichten 11.01.2012

16. Vesperkirche startet am 5. Februar
Gudrun Fetzer ist als Organisations-Chefin zurückgetreten, bleibt aber im Hintergrund dabei
 
Aalen-Wasseralfingen / lem Am 5. Februar startet in der Magdalenenkirche die 16. Wasseralfinger Vesperkirche der evangelischen Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen. Sie steht diesmal unter dem Motto „Gott is s t mit dir – nimm bei ihm Platz“. Bei der Organisation gibt es eine Neuerung. Denn Gudrun und Frieder Fetzer wollen zwar weiterhin aktiv mithelfen, sind aber aus der Spitze der Organisation zurückgetreten. Gudrun Fetzer hatte seit 15 Jahren die Leitungsfunktion bei der Organisation und war die „gute Seele“ der jeweils vierwöchigen Aktion.
 
Viele „altbekannte“ und einige neue Gesichter konnte Wolfgang Möhler bei der „Spielerversammlung“, sprich beim Mitarbeiterabend, im evangelischen Gemeindehaus begrüßen. Besonders freute er sich, und zwar „riesig“, dass Pfarrerin Ursula Richter nach vier Monaten Erholungs-Auszeit wieder dabei ist. Denn die Vesperkirche sei ja ihr „Herzensanliegen“. Begrüßt wurden auch die Schüler, die wieder mithelfen und die Vesperkirche als Sozialprojekt ausgewählt haben, die 8 c der Karl-Kessler-Realschule und die 9 c des Kopernikus-Gymnasiums. Immer ein Erlebnis, immer schön und interessant – so charakterisierte Richter die Vesperkirche: „Gott ist Gastgeber, in der Vesperkirche öffnen sich Starrheit und Unbeweglichkeit und werden aufgebrochen.“ Ganz wichtig sei der Grundsatz, dass vor Gott wie in der Vesperkirche jeder Mensch gleich sei und es kein unterschiedliches Ansehen der Person gebe – diesen Geist Jesu müsse man vorleben und weitergeben.
 
Gudrun Fetzer, die nicht mehr direkt in die Organisation eingebunden ist, aber weiter in der Vesperkirche aktiv ist, verglich Richter mit einem „Engel in weißer Schürze“ und hatte eine Danksagung vorbereitet. Lang und ein „großer Block“ sei die Aufgabenliste für die Vesperkirche gewesen, erklärte Christine Möhler. Eine Neuerung bei der Vesperkirche ist unter anderem die Essenslieferung. Nach dem Wegfall von „Fink-Menü“ übernehmen dies nun Metzgereien und Wirtschaften. Sicherlich „genauso flexibel und gut“, bemerkte Möhler.
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© Schwäbische Post 09.01.2012

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Ein wichtiges Zeugnis der Ökumene

Ein wichtiges Zeugnis der Ökumene
Mit einem Festgottesdienst ist jetzt die Allianzgebetswoche eröffnet worden. Gemeindemitglieder von Methodisten, Baptisten, „Hoffnung für alle“, „Volksmission“, Altpietistischer Gemeinschaft, CVJM und evangelischer Gemeinde treffen sich seit Montagabend zum Gebet und zum Gespräch über Gottes Wort. Pfarrer Bernhard Richter sprach in seiner Begrüßung von einem wichtigen Zeugnis der Ökumene. Auch die Sternsinger von St. Maria waren zu Gast. Drei Kurzpredigten hielten die Pastoren Rainer Zimmerschitt, Thomas Mayer und Bernhard Richter. (Foto:opo)
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© Aalener Nachrichten 08.01.2012

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Beim zentralen Gottesdienst in der Aalener Stadtkirche nahmen Vertreter der beteiligten Gemeinden „ihre“ jeweilige Kerze zum Jahr des Gottesdienstes in Empfang. Auf dem Bild (von links): Lena Baumbusch, Maren Reiser und Susanne John. Im Hintergrund Dekan (Foto: Herbert Kullmann)

Den Gottesdienst neu entdecken
 
Evangelische Christen wollen dem Kirchgang wieder mehr Bedeutung beimessen
 
Von Herbert Kullmann
 
Aalen „Gottesdienst ist Gottes Dienst an uns allen“, befand der evangelische Dekan Ralf Drescher in seiner Predigt beim Auftakt zum Jahr des Gottesdienstes, der am Sonntag in der Stadtkirche gefeiert wurde.
 
Das gerade begonnene Jahr 2012 soll nach dem Willen der evangelischen Landeskirche Württemberg im Zeichen der Gottesdienste stehen. Die Eröffnung dieses „Jahr des Gottesdienstes“ für die gesamte Landeskirche fand bereits am ersten Advent in Ulm statt.
 
Als wegweisend erwies sich die Aussage von Landesbischof Dr. Frank Otfried July bei der letzten Synode, dass der Gottesdienst Herzstück und Mitte des Glaubens sei. Mit ihm den Glauben, die Gemeinschaft mit Gott und die der Christen zu stärken, war denn auch der Tenor des gestrigen Auftaktes. „Beim Gottesdienst spricht Gott zu uns“, betonte Dekan Drescher, um es mit Martin Luthers Worten zu umschreiben: „Dass unser lieber Herr mit uns rede durch sein heiliges Wort.“
 
Seine Predigt richtete der Dekan am zwölften Römerbrief aus. Danach solle das ganze Leben ein Gottesdienst sein, es solle gottgefällig geführt werden, um immer nach dem Guten und Vollkommenen zu streben. Den „schönen“ Worten setzte Drescher allerdings die in und außerhalb der Kirche allgegenwärtige Kritik entgegen: „Kann es einen vernünftigen Gottesdienst in diesem Sinne geben?“ Verknüpfen wollte er dies mit der Frage, wie die Kirche heute Menschen noch an sich binden könne. Das gesellschaftliche und diakonische Engagement sei zwar nach wie vor anerkannt, der Gottesdienstbesuch hingegen nicht.
 
„Ergreifen wir die Chance, den Gottesdienst neu zu entdecken“, rief Dekan Drescher seinen Zuhörern zu und forderte zu einem lebendigen wie fröhlichen Prozess auf, der neue Möglichkeiten der Spiritualität eröffne.
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© Schwäbische Post 08

© Schwäbische Post 08.01.2012

Gottes Wille in die Welt hinaustragen


Die Kerzen mit dem Symbol des Jahres des Gottesdienstes wurden an der Osterkerze entzündet.  (Foto: Oliver Giers)

Der evangelische Kirchenbezirk eröffnete am Sonntag in der Stadtkirche Aalen das Jahr des Gottesdienstes

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntagvormittag in der Stadtkirche St. Nikolaus das „Jahr des Gottesdienstes“ eröffnet. Landesweit wollen die evangelischen Christen mit diesem Motto den sonntäglichen Gottesdienst neu erlebbar und zum Mittelpunkt des Glaubens machen.

Sibylle Schwenk

Aalen. Aus acht umliegenden Kirchengemeinden sind die Christen zum zentralen Eröffnungsgottesdienst in die Stadtkirche gekommen. Sie alle beteiligen sich am „Jahr des Gottesdienstes“, ein Motto, das von der evangelischen Landeskirche innerhalb der Luther-Dekade für 2012 ausgelobt wurde.
Am ersten Advent bereits feierte die Landeskirche den Eröffnungsgottesdienst im Ulmer Münster. In Aalen, Ellwangen und Bopfingen war es an diesem Wochenende so weit. Dekan Ralf Drescher freute sich über den guten Besuch und lenkte in seiner Predigt die Aufmerksamkeit auf Worte aus den Römerbriefen des Apostels Paulus.
Nur noch 3,9 Prozent der evangelischen Christen, so der Dekan, besuchen den Gottesdienst am Sonntag regelmäßig. Eine Untersuchung des evangelischen Jugendwerks habe gar ergeben, dass der traditionelle Sonntagsgottesdienst unüberbrückbar weit von einem jugendgemäßen Gottesdienst entfernt sei. „Die spannende Frage wird sein, wie es uns gelingt, die unterschiedlichen Bedürfnisse so miteinander zu verbinden, dass der Reichtum der Möglichkeiten sichtbar wird“, führte Ralf Drescher aus. Dabei wolle man Bewährtes erhalten und Neues wagen.
„In der Versammlung der Glaubenden, im Hören auf Gottes Wort ereignet sich Gottesdienst, fast wie eine dramatische Begegnung mit Gott, in der er sich jedem Einzelnen von uns zuwendet“. Die Vielfalt und die Lebendigkeit des gottesdienstlichen Geschehens wieder grundlegend neu zu entdecken, gehöre ebenfalls zu den Chancen des „Jahres des Gottesdienstes“.
Der diakonische Auftrag der Kirche, so Drescher, sei verankert in der gemeinsamen Feier des Gottesdienstes, „um zu spüren, was Gottes Wille ist und diesen in die Welt hinaus tragen“. Viel davon wurde bereits in diesem zentralen Eröffnungsgottesdienst umgesetzt. Ein gelungenes, aus dem Alltag gegriffenes Anspiel, das die sonntäglichen Aktivitäten zweier Frauen, abseits von Gottesdiensten, thematisierte. „Die könnten sich ruhig mal was Neues einfallen lassen in der Kirche“, so eine der Frauen im Dialog.
Der sternförmige Einzug der Gemeindemitglieder in die Mitte der Kirche, und die Weitergabe der Kerze mit dem Symbol des Jahres des Gottesdienstes durch Pfarrer Uwe Quast und Pfarrer Marco Frey, zeigten ebenso eindrücklich die innere Verbundenheit der Christen. Die an der Osterkerze entzündete Kerzen trugen Vertreter der Gemeinden aus Aalen, Abtsgmünd, Essingen, Lauterburg, Oberkochen, Unterkochen, Unterrombach und Wasseralfingen aus der Stadtkirche hinaus in ihre Gemeinden.
Ein großer Chor mit Sängerinnen und Sängern aus diesen Gemeinden begleitete unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller und Gabriele Bender den Gottesdienst. Stadtkirchenpfarrer Bernhard Richter lud zu Kirchenkaffee und Neujahrszöpfle ein.











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© Schwäbische Post 06.01.2012

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Im Jahr des Gottesdienstes spielt die Kerze mit dem speziell dafür entworfenen Logo eine große Rolle. Das Logo interpretiert Gottesdienst als ein Wechselspiel von Öffnen und Verdichten, das hinlenkt zur Konzentration auf die Mitte. Pfarrer Uwe Quast (links) und Dekan Ralf Drescher freuen sich darauf. (Foto: opo)

Neue Gottesbegegnung
 
Am Sonntag startet im evangelischen Kirchenbezirk das „Jahr des Gottesdienstes“
 
Den Gottesdienst wieder stärker ins Bewusstsein und in die Mitte der Gemeinde rücken. Sich von Gott berühren lassen, neue Wege gehen. Darauf werden sich die evangelischen Kirchengemeinden künftig stärker einlassen und folgen damit dem von der Württembergischen Landeskirche ausgegebenen Motto für 2012, dem „Jahr des Gottesdienstes“.
 
Sibylle Schwenk
 
Aalen/Ostalbkreis. Wenn am Sonntagmorgen aus der Aalener Stadtkirche Menschen mit brennenden Kerzen sternförmig in ihre Gemeinden ausziehen, dann hat das einen Symbolcharakter, der zum Jahr des Gottesdienstes gehört. Innerhalb der Lutherdekade, die im Jahr 2017 mit dem großen 500-jährigen Reformationsjubiläum ihren Höhepunkt erreicht, soll in diesem Jahr der Gottesdienst eine neue Wertigkeit bekommen. „Wir wollen neue, ansprechende Wege gehen, aber auch bewährte Traditionen aufrecht erhalten“, beschreibt Dekan Ralf Drescher.
Der sonntägliche Gottesdienst. Eine Stunde innehalten, beten, sich besinnen, sich Einlassen auf die Begegnung mit Gott. „Für mich eine wichtige Zäsur in der Woche, in der Zeit und Ruhe vorherrschen“, meint Ralf Drescher, Landesbischof Dr. Frank Otfried July spricht in seinem Geleitwort von einer „heilsamen Unterbrechung des Alltags“. „Diese Chance wollen wir ganz bewusst nutzen“, so Drescher.
Dafür hat man im Kirchenbezirk erst einmal geschaut, was bereits da ist, die Kirchen beim Namen genannt, ihnen gleichsam ein „Gesicht“ gegeben und einen inhaltlichen Schwerpunkt benannt. Pfarrer Uwe Quast vom ökumenischen Gemeindezentrum Peter und Paul hat sich gemeinsam mit Pfarrer Marco Frey vom Hüttfeld darum gekümmert. „Wir wollen mit dem Flyer die Wahrnehmung der bereits vorhandenen Gottesdienste schärfen“, erklärt Uwe Quast.
Auf dem ansprechend gestalteten Faltbogen finden sich die acht verschiedenen Kirchenformen der evangelischen Gemeinde, angefangen von der Johanneskirche, deren Schwerpunkt auf Tradition und Taizé-Liturgie liegt, über die Stadtkirche, die Markuskirche (Schwerpunkt Familie, Jugend), die Martinskirche, das Christushaus Waldhausen, Peter und Paul auf der Heide und dem Ostalbklinikum, bis hin zur Kirche im Grünen, die die Natur und die Bewahrung der Schöpfung in den Vordergrund rückt.
Dass der Gottesdienst etwas Schönes ist, etwas, das der Gemeinschaft gut tut und gleichzeitig eine kritische Distanz zum eigenen Ich schaffen kann, soll im Jahr des Gottesdienstes neu erlebbar werden. Dafür ist das Jahr in drei Phasen eingeteilt.
Die erste Phase steht unter dem Themenblock „Von Gott berührt – vom Atemholen der Seele und den Kraftquellen des Glaubens“. „Hier werden, wie auch in unserem Auftaktgottesdienst um 10 Uhr in der Stadtkirche, meditative und spirituelle Elemente besonders betont“, erklärt Uwe Quast. In einer zweiten Phase, die am 15. April beginnen wird, sollen die Gottesdienstelemente wie Gebet, Gesang, Verkündigung und Segen in einer Kantaten-Aufführung und einer sich anschließenden Predigt-reihe näher in den Blick genommen werden. Ab 14. Oktober dann geht es um „Gottesdienst im Alltag der Welt“ und das kirchliche Engagement für andere.
„Über das Jahr des Gottesdienstes wollen wir wieder alle Menschen erreichen und ins Gespräch kommen“, resümiert der Dekan. Wichtig ist ihm, dass Bewährtes erhalten bleibt. „Rituale und Liturgie schaffen in ihrer Regelmäßigkeit auch eine gewisse Geborgenheit“, weiß er aus Erfahrung.
 
Auftaktgottesdienste: in Aalen und Ellwangen jeweils Sonntag, 8. Januar, 10 Uhr, in den Stadtkirchen; im Anschluss: Beisammensein.
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© Aalener Nachrichten 02.01.2012

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300 Bürger fordern Verzicht von Rüstungsexporten (Foto: Archiv)

300 Bürger fordern Verzicht von Rüstungsexporten
 
Unterschriftenaktion der evangelischen Kirche in Ellwangen am Heiligen Abend stößt auf große Resonanz
 
Ellwangen / pm Die Anregung des Friedenskreises der evangelischen Kirchengemeinde, am Heiligen Abend Unterschriften für die Aktion „Stoppt den Waffenhandel!“ zu sammeln, ist positiv aufgenommen worden: Im Anschluss an die Gottesdienste in der Stadtkirche unterzeichneten mehr als 300 Bürger vor dem Kirchenportal einen Appell der beiden kirchlichen Friedensorganisationen „Ohne Rüstung Leben“ und „pax christi“ für eine Klarstellung des Artikels 26 des Grundgesetzes. Darin soll künftig festgelegt werden: „Zur Kriegführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter werden grundsätzlich nicht exportiert.“ Anlass für die Kampagne ist die Rolle Deutschlands als Waffenexporteur.
 
Karin und Dietrich Böhme vom Friedenskreis der evangelischen Kirchengemeinde beklagen, dass einerseits mit den Kollekten „Brot für die Welt“ und „Misereor“ Spenden gesammelt würden für Notleidende in Ländern, deren oftmals autoritäre und diktatorische Regierungen andererseits ein Vielfaches an Geld für Waffenkäufe ausgeben.
 
Diesem Argument haben sich viele Gottesdienstbesucher angeschlossen, so dass der Friedenskreis und das Aktionsbündnis Mahnwache Ellwangen die Unterschriftenaktion weiterführen wollen. Das Ziel sind insgesamt 262 000 Unterschriften für eine Grundgesetzinitiative zur Bundestagswahl 2013.
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© Schwäbische Post 01.01.2012

Festlich klingt das alte Jahr aus


Neben dem Züricher Trompetenprofessor Claude Rippas (links) postierten sich Christian Nägele, Johannes Knoblauch und Joachim Jung aus Stuttgart auf der Orgelempore. Begleitet wurden sie von Thomas Haller an der Orgel. Foto: opo)

Großer Andrang beim traditionellen Konzert zur Silvesternacht in der Aalener Stadtkirche

Zu einem glänzenden Trompetenfest wurde das traditionelle Silvesternachtkonzert bei Kerzenschein in der Stadtkirche. Der Andrang war wieder einmal gewaltig: Bereits eine Viertelstunde vor 22 Uhr waren alle Sitzplätze belegt, sodass die letzten der etwa 500 Besucher mit der Treppe zur Empore, beziehungsweise mit einem Stehplatz, vorlieb nehmen mussten.

Gerhard Krehlik.

Aalen. Dekan Ralf Drescher lud die Konzertbesucher mit Worten aus dem evangelischen Gesangbuch – „Dein ist das Jahr, dein ist die Zeit….“ dazu ein, die Musik zum Ausklang des Jahres zu genießen.
Gleich vier Trompeter hatte Kirchenmusikdirektor Thomas Haller in diesem Jahr engagiert. Neben dem Züricher Trompetenprofessor Claude Rippas postierten sich Christian Nägele, Johannes Knoblauch und Joachim Jung aus Stuttgart auf der Orgelempore zur einleitenden Suite in D von Jeremiah Clarke.
Fanfarenklänge verkündeten dabei den Auftritt des Herzogs von Gloster. Dann folgten die beiden Sätze „Sybelle“ und „Serenade“, getragen von majestätischer Feierlichkeit, ehe der Marsch des Prinzen von Dänemark, auch bekannt als „Trumpet voluntary“ die Suite festlich vollendete.
Die Trompeter aus Stuttgart sorgten dabei für eine klangreine und stabile musikalische Basis, über die sich die Solotrompete von Claude Rippas elegant und treffsicher in die hohen Lagen hinaufschwingen konnte. Dabei pflegte der Schweizer ein ausgesprochen feines und zurückhaltendes Spiel, vermied jegliche übertriebene, solostische Dominanz. An der Orgel begleitete Thomas Haller ebenfalls mit adäquater Zurückhaltung.
Die Originalliteratur für vier Trompeten und Orgel ist eng begrenzt, man muss auf entsprechende Bearbeitungen zurückgreifen. Auf dem Programm standen die ersten beiden der Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach. Beide experimentfreien Transskriptionen entwickelten dabei durchaus einen eigenen Reiz, auch wenn natürlich vier Trompeten, bzw. zwei Trompeten und zwei Jagdhörner ein Streichorchester klanglich nicht ersetzen können. Claude Rippas übernahm mit feinem, virtuosem Spiel in beiden Bearbeitungen die Rolle der Solovioline, bzw. der Soloflöte.
Im langsamen Mittelsatz des 2. Konzerts variierte das Quartett sein Klangspektrum durch den Einsatz verschiedener Dämpfer – ein gewagtes Experiment. Sehr besinnlich und gefühlvoll – nicht zuletzt durch den Gebrauch der Flügelhörner – klang dagegen die Psalmmotette „Der Herr hat des Tages verheißen seine Güte“ von Mendelssohn-Bartholdy, mit der von Claude Rippas butterweich geblasenen Kantilene.
Die Organistin Gabriele Bender verschaffte den Bläsern zwei Verschnaufpausen mit dem meditativ interpretierten Magnificat von Samuel Scheidt und dem kraftvollen Präludium in e-Moll von Bach.
Mit dem Segen von Ralf Drescher und dem gemeinsam gesungenen Lied „Nun danket alle Gott“ machten sich die Konzertbesucher schließlich auf den Weg ins Neue Jahr.