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Förderverein
Regionales
Bündnis für Arbeit e. V.
Mehr
Ausbildung
Mehr
Weiterbildung
Mehr
Beschäftigung im Ostalbkreis
Die Überzeugung, dass mit vereinten Kräften
etwas gegen die hohe
Arbeitslosigkeit im Ostalbkreis getan werden kann, veranlasste 1997 das
Kath. Dekanat
Aalen, wichtige Personen und Institutionen der Region an einen Tisch zu
holen.
Gemeinsam sollte überlegt werden, wie eine solidarische Aktion im
Dienst an den
Arbeitslosen des
Landkreises ins Leben zu rufen ist.
Kaum einer der Eingeladenen sagte ab. Ob
Kirchenmann, ob Landrat, ob Arbeitgebervertreter
oder Gewerkschafter: Alle bemühten sich,
angesichts der Not ein
gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Die Erfahrungen der
verschiedensten Bereiche
wurden zusammengetragen und nach ein paar Treffen am 27.1.1998 der Förderverein Regionales
Bündnis für Arbeit e. V.
gegründet. Wichtig dabei
war, zunächst im geschützten Rahmen zu verhandeln, Spielräume
auszuloten und
gemeinsam nach einem Betätigungsfeld zu suchen, das alle mittragen
können und als
sinnvoll erachten.
Ziel des Vereins ist die
ideelle und finanzielle Unterstützung von
Maßnahmen im Ostalbkreis
zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit
einschließlich der Aus-,
Fort- und Weiterbildung. Dafür wirbt der Verein um Mitglieder und
sammelt Geld. Für
Einzelpersonen beträgt der jährliche Mitgliedsbeitrag 12,--
Euro, für Firmen,
Kirchengemeinden, Kommunen, Vereine und andere Organisationen
60,-- Euro.
Der Vorstand des Vereins, der
ökumenisch besetzt ist, entscheidet über
die satzungsgemäße
Verteilung der eingehenden Gelder. Ein gewählter Beirat
berät ihn dabei. Das
Amt der 1. Vorsitzenden wird derzeit von der Stellv. Dekanin
des Ev. Kirchenbezirks
Aalen bekleidet, das des 2. Vorsitzenden vom Dekan des
Kath. Dekanats Ostalb.
Die Aufgabe der Schriftführerin hat die kath.
Dekanatsreferentin und
die des Kassierers der mittlerweile pensionierte kath.
Verwaltungsaktuar übernommen.
In den Beirat gewählt sind: die Agentur für Arbeit Aalen,
der Ostalbkreis, die
Kreishandwerkerschaft Ostalb, der DGB Region
Nordwürttemberg, die
Kath. Betriebsseelsorge Ostwürttemberg, der Kirchliche Dienst in
der Arbeitswelt Ulm
und der frühere Geschäftsführer des Verbands der Metallindustrie von
Ostwürttemberg. Alle Arbeit im
Verein erfolgt ehrenamtlich und
freiwillig.
Unterstützt wird die Tätigkeit
von Vorstand und Beirat von weiteren
Ehrenamtlichen in
Kirchengemeinden, Verbänden und Vereinen, die Veranstaltungen und
Aktionen durchführen,
deren Erlös dem Förderverein für Arbeitslosenprojekte zur
Verfügung gestellt
wird.
Seit
seiner Gründung sind dem Verein 556 Mitglieder beigetreten (331
Einzelpersonen, 225 Organisationen), wobei die Aufschlüsselung der
Organisationen folgendermaßen aussieht:
·
Kath. Gemeinden 100
· Ev.
Gemeinden 37
·
Bürgerl. Gemeinden 26
·
Kath. Verbände 21
·
Sonstige kirchl. Organisationen 16
·
Sonstige weltl. Organisationen 25
Bislang hat der Verein rund 409.790,-- Euro gesammelt und ca.
366.500,-- Euro für
unterschiedlichste Arbeitslosenprojekte bewilligt.
Der Verein betätigt sich des Weiteren im
Bereich der
Bewusstseinsbildung. So führt er immer wieder Predigtaktionen zum Thema
"Arbeitslosigkeit" in den
kath. und ev. Kirchengemeinden durch, bei denen Personen des
öffentlichen Lebens die Ansprachen übernehmen, nicht zuletzt auch der
Landrat. Ebenso lädt das
Bündnis zu Podiumsdiskussionen ein, um klarzustellen, dass das Problem
der
Arbeitslosigkeit noch lange nicht vom Tisch ist.
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