Evangelische Kirchengemeinde Oberdorf am Ipf

Ansprechpartner/innen und Adressen

Pfarrerin Anne Stiegele,
Lange Str. 11
73441 Bopfingen
Telefon 07362–7551
Fax 07362–921682
E-Mail: Pfarramt.Oberdorf-am-Ipf@elkw.de
Sekretariat: Frau Uhl

Kirche: St. Georg / Georgskirche
Oberdorf, Lange Straße 3

Die Geschichte der Kirchengemeinde

Die Kirchengemeinde Oberdorf am Ipf (ca. 900) umfasst die Stadtteile Oberdorf am Ipf, Baldern und Kerkingen der Stadt Bopfingen. Oberdorf am Ipf war kirchlich zunächst Filiale von Bopfingen. Von dort wurde auch die Reformation eingeführt. Eine Kapelle St. Pantaleon wurde bereits 1317 erwähnt. 1463 wurde die ehemalige Wallfahrtskirche St. Georg erstmals erwähnt. Die im Kern spätromanische Kirche hat ein neogotisches Schiff von 1890. Im Innern ist ein spätgotisches Kruzifix wohl aus der Schule von Jörg Syrlin des Jüngeren zu sehen. Nach der Reformation wurde die Wallfahrten beendet. Die umliegenden Klöster wiesen ihre Untertanen anderen Pfarreien zu. 1958 wurde in Oberdorf am Ipf eine eigene evangelische Pfarrei errichtet und die ehemalige Wallfahrtskirche wurde Pfarrkirche des Ortes. Auch wurde durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 31. Dezember 1958 die damalige Filialkirchengemeinde Oberdorf von der Muttergemeinde Bopfingen gelöst und zur selbständigen Kirchengemeinde erhoben. Mit Wirkung vom 28. Januar 1998 wurde die Kirchengemeinde Oberdorf am Ipf um den Gemeindebezirk Wöhrwiesen, der bis dahin zur Kirchengemeinde Bopfingen gehörte, vergrößert. Baldern und Kerkingen blieben nach der Reformation katholisch. Die überwiegend erst nach dem Zweiten Weltkrieg zugezogenen evangelischen Bewohner wurden der Kirchengemeinde Oberdorf am Ipf zugeordnet.

Die ehemalige Synagoge in Oberdorf am Ipf

Hier der Link zur Website, auf der die ehemalige Synagoge beschrieben wird.

Foto: Die segnende Hände des Priesters, auch auf vielen jüdischen Grabsteinen zu sehen. Das Amt des Priesters (Cohén) wurde vererbt. Wer heute Kohnle, Kuhnle, Kahn oder Kuhn heißt, hatte evantuell Vorfahren, die jüdische Priester (Cohaním) waren.