Evangelisches Pfarramt Walxheim

Pfarrer Johannes Kolb (ab 1.4.2014)

Pfarrgasse 8
73485 Unterschneidheim

Telefon 07966 422, Fax: 07966 903041
Mail: johannes.kolbdontospamme@gowaway.elkw.de

Hier geht es zur eigenen Website der Evangelischen Kirchengemeinde Walxheim.

Unsere Ansprechpartner

Pfarramtssekretärin
Andrea Pflanz
Tel: 07966 2450
E-Mail: pfarramt.walxheimdontospamme@gowaway.elkw.de

Kirchenpfleger
Dietmar Pflanz
Tel: 07966 2450
E-Mail: kirchenpflege.walxheimdontospamme@gowaway.gmail.com

Mesnerin
Marta Mahler
Tel: 07966-1443

 

 

Die Kirchengemeinde Walxeim - Geschichte und Gegenwart

Die Kirchengemeinde Walxheim (knapp 1.000 Gemeindeglieder) umfasst ein sehr großes Gebiet. Dazugehören die Gemeinden Unterschneidheim, Tannhausen und Pfahlheim. Die Unterschneidheimer Ortsteile Geislingen, Unterwilflingen (mit Oberwilflingen) und Zipplingen (mit Sechtenhausen, Wössingen) wurden mit Verfügung vom 11. Mai 2001 von der Kirchengemeinde Kirchheim am Ries gelöst und der Kirchengemeinde Walxheim angegliedert.

Der Raum Unterschneidheim/Tannhausen/Stödtlen/Kirchheim am Ries blieb nach der Reformation überwiegend katholisch. Lediglich im heutigen Unterschneidheimer Ortsteil Walxheim wurde 1558 durch Graf Ludwig XVI. von Öttingen die Reformation eingeführt. Die Walxheimer Kirche, ab 1344 als St. Erhardt und Bonifatius bekannt, gehörte zunächst dem Kloster Hirsau, ab 1448 dem Kloster Mönchsroth. Die Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1699 wurde an ihrer Stelle die heutige Kirche erbaut. Im Westturm befindet sich eine Inschrift von 1529. Der Kirchengemeinde Walxheim wurden die evangelischen Bewohner der katholischen Nachbarorte Nordhausen (Unterschneidheim), Unterschneidheim, Zöbingen, Pfahlheim und Tannhausen, die überwiegend erst nach dem Zweiten Weltkrieg zugezogenen sind, zugeordnet. Später kamen die oben erwähnten anderen Ortschaften der Kommune Unterschneidheim dazu.

Die Kirche Sankt Erhard wurde im Jahre 1769 anstelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Unter Pfr. Teichert wurde sie in den 90er-Jahren grundlegend renoviert und erhielt innen ein neues Erscheinungsbild (erhielt einen Chorraum, das Fensterbild des segnenden auferstandenen Christus bekam seinen neuen Platz hinter dem Altar, der ebenfalls nach hinten verschoben wurde. Die Kanzel steht nun an der Nordseite und wird umrahmt von den vier Evangelisten. Die neue Kassettendecke soll die Trinität widerspiegeln. Der Chorbogen schließt mit einem Stein, auf dem die Lutherrose und als Zeichen für Christus Alpha und Omega abgebildet sind. Auf den Kirchenbänken, Opferstöcken und massiven Kerzenständern weisen Weinranken auf Jesu Gleichnis in Johannes 15 hin: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“

Die Gemeinde ist geprägt durch die Diasporasituation (die meisten Orte, die zur Gemeinde gehören sind stark katholisch geprägt) und zeichnet sich durch seine herzlichen, engagierten und fröhlichen Gemeindeglieder aus. Den klassischen Gottesdienst bereichern neue Elemente wie Bandmusik und Bild- und Videopräsentationen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Kinder- und Jugendarbeit. Seit der Coronakrise 2020 findet auch viel Gemeindearbeit im Internet über Homepage, WhatsApp und Youtube statt.